Die Teufelstrommler aus Japan kommen Die Show “Yamato“ kommt nach Frankfurt
Mit den bis zu 400 Kilo schweren Schlagstöcken agieren die Trommler bei "Yamato" äußerst präzise und energetisch. (Fotos: Birk Events)
Yamato hieß eine Provinz im alten Japan. Sie stand als Begriff für das Ur-Japan, man spricht auch vom Yamato-Reich oder der Yamato-Zeit, weil damals, etwa 250 bis 710, der japanische Kaiserhof von der Provinz Yamato aus regierte.
Yamato hieß auch ein großes Schlachtschiff der Japaner im Zweiten Weltkrieg, das von US-amerikanischen Trägerflugzeugen am 7. April 1945 versenkt wurde.
Kein gutes Omen, den Namen Yamato für ein künstlerisches Spektakel zu nutzen. Aber die alte Provinz Yamato steht noch für viel mehr. Sie gilt nämlich auch als Wiege der japanischen Hochkultur, und zu dieser gehört die Trommelkunst Taiko.
Mit der Show "Yamato - The Drummers of Japan" bringt eine Event-Agentur nun das kraftvolle, faszinierende Spiel um die Seele des Klangs und den Klang der Seele nach Frankfurt. Bei "Yamato" wird buddhistische Tradition mit Einflüssen moderner Popmusik verbunden.
Thematisch nimmt die Show Bezug zum alten japanischen Fest zu Ehren der Geister, Matsuri. In der Choreografie geht es um Kraft, Energie, Schnelligkeit, Rhythmus - um das Einswerden mit der Taiko-Trommel, was auf den ersten Blick angesichts der bis zu 400 Kilo schweren Schlagstöcke und dem Trommeltempo für Europäer schwer zu fassen ist.